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Albstadt-Laufen rockt für die Menschenrechte

 

Schlechtes Wetter und glatte Straßen – für geniale Musik von fünf Bands und den Einsatz für die Menschenrechte nimmt man das gerne in Kauf.

 

Nach monatelanger Vorbereitungszeit der Amnesty-International-Jugendgruppe aus Albstadt war es am 06. März endlich so weit und das Benefizkonzert „Mercy from the Moshpit“ startete in die fünfte Runde. Auch dieses Jahr zeigten wieder knapp 300 Gäste ihr Interesse an den Bands und dem Thema rund um die Menschenrechte.

 

Den Anfang machte dieses Jahr eine Band aus Herrenberg. Bei eisiger Kälte heizten die vier Jungs von „Emily still reminds“ den Gästen mit ihrem handgemachte Hardcore und Punk lautstark ein und hießen die Besucher so willkommen. Weiter ging es mit einer regionalen und alt bekannten Band „Mom’s Day“. Die vier quitschvergnügten schwäbischen Punkrocker präsentierten einen gelungenen Mix aus Songs ihres neuen Albums „Supersonnig“ und etwas älteren Songs und brachten das Publikum so kräftig zum Schwitzen. Darauf folgte „Funkenstein“ aus Harthausen a. d. Sch., die nun schon ihren fünften Auftritt auf dem Mercy hatten. Mal spielten sie schnell und hart, mal langsam und melodisch und ab und zu auch alles durcheinander. Doch ganz egal was oder wie sie spielten, eines war immer gleich: Die Leute hatten Spaß, sangen und tanzten. Somit  waren die Mercy-Besucher/-innen bestens für den Höhepunkt des Abends vorbereitet. Der Headliner im Jahr 2010 kam diesmal zwar nicht aus der Region, verbreitete aber trotzdem jede Menge guter Laune in der Halle. Die vier Tübinger von „The Savants“ vereinten gekonnt Punk, Hardcore, Metal, Folk, Ska, aber auch klassische Musik zu einer explosiven Mischung aus ausgefeilten Harmonien und purer Energie und zeigten so, dass nicht nur Albstädter, sondern auch Tübinger für die Menschenrechte rocken können. Doch am Samstag jagte ein Höhepunkt den nächsten, und so spielte selbst nach dem Headliner noch eine eigens für das Mercy gegründete Band. „Pierre le noir et let pochettes“ überraschte das Publikum nicht nur mit ihrem ausgefallenen Outfit, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Mischung von Instrumenten. So kombinierten die fünf Jungs rund um die Band: „Schwarzer Peter“ gekonnt eine Geige (Samuel Sauter) mit je einer traditionellen große und kleinen Trommel, zwei Gitarren, einer Bassgitarre, Schlagzeug und viel Percussion. Das Resultat war eine fantastische Mischung aus Punkrock, Jazz, Alternative, Marschmusik und Klassik, die das Publikum einfach nur faszinierte.

Doch auch beim diesjährigen Infostand gab es einiges zu erfahren, zu entdecken und zum Mitmachen. Schon im Treppenhaus waren zahlreiche Infos zum Thema „Iran und Menschenrechte“ zu finden. Bei der auf dem Mercy schon alt bekannten Fotoaktion beteiligten sich wieder die meisten Besucher/-innen. Sie forderten die Freilassung von einem Jugendlichen, der im Iran, die zum Tod verurteilt worden ist und von drei jungen Menschen, die aus nicht ersichtlichen Gründen festgenommen wurden und deren Schicksal nun ungewiss ist. Als Besonderheit gab es dieses Jahr ein Quiz zum Thema. Die Konzertgäste konnten ihr Wissen über den Iran unter Beweis stellen. Drei Gewinner/-innen freuten sich nach der Verlosung über ein Amnesty-T-Shirt.

Alles in allem war auch das Mercy 2010 wieder ein voller Erfolg: Viele Unterschriften und Fotos, gute Musik und vor allem aber super gelaunte und zufriedene Besucher/-innen.

Bilder von der Fotoaktion beim Mercy 2010

 

 

          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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